| Geändert am 06.07.2011 | ||
Henriette Kaiser
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Bücher |
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Juli 2011: Zurzeit Endphase eines Readers über Frauen - Absolventinnen der Münchner Filmhochschule. Viele viele Interviews...
zuvor:.
Joachim Kaiser: "Ich bin der letzte Mohikaner" Ullstein Verlagsgruppe, 396 Seiten, Hardcover Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Inhaltsangabe: "Hat man so kurze Daumen wie ich, kann man viele Stücke auf dem Klavier kaum spielen. Ein normaler Pianist hat sicherlich doppelt so lange Daumen. Ich bin ein anpassungsfähiger Begleiter. Das hätte ich vielleicht professionell machen können. Aber ich glaube, so wie es jetzt ist, habe ich es richtiger getroffen. Das Wichtigste ist doch, dass man seinen Beruf mit Passion ausübt. Und das ist bei mir nun einmal das kritische Reflektieren und der Äußerungstrieb." (Joachim Kaiser, Kritiker der Süddeutschen Zeitung seit 1959)
Aus dem Buchcover
Leseproben (kommen in Kürze)
Entstehungsgeschichte: Als der Dokumentarfilm Musik im Fahrtwind im April 2006 abgeschlossen war, hatte ich gute Hoffnung, vielleicht ein aufschlussreiches Portrait über meinen Vater hergestellt zu haben. Traurig war ich nur, dass viele seiner Themen keinen Platz in den 90 Filmminuten hatten. Aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, einen weiteren Film oder gar ein Buch über meinen Vater anzustreben. Dazu war die zweijährige Arbeit an dem Film schlichtweg zu anstrengend.
Joachim Kaiser mit Lesebrille (am Flügel)
Mein Wunsch also: Ein Buch, das sowohl Menschen ohne Vorwissen Spaß macht, sich in unvertraute Themen einzufinden, als auch Kennern Neues bietet und ihnen Querverbindungen ermöglicht, an die sie vielleicht nicht dachten. Bei jemandem wie Joachim Kaiser, der sich in den Sparten Musik, Literatur und Theater als Publizist einen Namen machte, würde in dieser Form vielleicht auch ganz en passant ein persönlicher Abriss über gut und gerne sechs Jahrzehnte Kultur- und Zeitungsgeschehen in Deutschland entstehen. So hoffe ich zumindest. Rund zwanzig Stunden Filminterviews sind unsere Basis. Ab April 2007 ergänzen wir sie mit neuen Gesprächsrunden. Es kommen noch einmal gut vierzig Stunden zusammen. Eine Freundin von mir, Monika Greser, tippt sie tapfer ab. Ich erhalte von ihr ca 2000 Blatt Papier. Im September 2007 beginne ich mit der Konzeption und dem Schreiben.
Jetzt im September 2008 wird "Ich bin der letzte Mohikaner" gerade gedruckt. Und mein Vater und ich sind zart erledigt, sehr erleichtert - und aufgeregt.
Schlussakkord Deuticke-Verlag , Februar 2006, 272 Seiten, Hardcover btb-Verlag, Juni 2008, Taschenbuch
Ehrenpreis für Künstler und Journalisten 2006 von der BAG Hospiz
Nächste Lesung: 5. November 2008, Geretsried
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Entstehungsgeschichte:
Katja im Jahr 2000
"Annehmen und Loslassen", 25 Minuten, Bayern 2 Radio, Redaktion Sybille Giel, Sprecherin Caroline Schreiber.
Katjas Zimmer zu Hause Ein Kapitel, das indirekt mit dem Sterben meiner Freundin zu tun hat, habe ich dem Buch angeschlossen. Es streift das umstrittene Thema Sterbehilfe. Darum kommt man nicht herum, wenn man Menschen mit starken Schmerzen im Endstadium ihres Lebens sieht. Außerdem sind Palliativbehandlung und Hospizbetreuung nur zu notwendige Teilgebiete der bei uns legitimierten Sterbehilfe. Ein objektives, von Vorbehalten losgelöstes Weiterdenken scheint mir dringend angebracht.
Blumen und Todeskerzeim Hospiz vor Katjas Zimmer am Tag ihres Sterbens
Katja und Henriette, 1986, Berlin |
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WEITERE PUBLIKATIONEN 2001/2002: ein paar Glossen in der SZ
"Reisen". Ein Erzählband über und mit ungedrehten Film-Geschichten.
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