| Geändert am 20.9.2008 | ||
Henriette Kaiser |
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Geburt: 30. 12. 1961. München Abitur: 1981 Erste Ausbildung: Klassischer Gesang, Operndarstellung. 1979 -1983. Umzug nach Berlin Zweite Ausbildung: Studium an der TU: NDL, Musikwissenschaft, Philosophie Assistenzen, Volontariate an Opernbühnen: in Kassel, Berlin, Zürich, Stuttgart, München Wechsel zum Film: Ab 1986. Assistenzen, Volontariate, Continuities bei allem, was sich zwischen Film, TV und Werbung anbietet Rückzug nach München Dritte Ausbildung: 1988. Filmhochschule München
Große Vorbilder: Fellini, Allen, Altman. Und viele mehr Meine Absicht: Verbindung von Poesie, Humor und Ernsthaftigkeit in einer leichten Erzählweise. Einseitigkeit ohne Zwischentöne vermeiden Erster Versuch: 1989. "Andante", 6 Minuten Es flutscht: Als Autorin, Regisseurin, Cutterin: weitere Kurzfilme: "Steine", "Herz sucht Herz", ein paar Spots. Die Filme laufen auf Festivals, im Fernsehen Neuer Versuch: 1993. Der abendfüllende Film. Für "Der Kaktus" erhalte ich Drehbuchförderung. Aber dann passiert dies und das. Nach vier Jahren und fünfzehn Drehbuchfassungen lege ich den Stoff in die Schublade Idealismus: Ähnlich ergeht es ca. 40 weiteren Stoffen. Positive Resonanz, reichlich glaubwürdige Hoffnungsschimmer auf eine Finanzierung. Aber dann Schublade Geldverdienen: Dialogautorin für Soaps und Serien Regisseurin für Videoclips und CD-ROMs Verfasserin von ca 30 Fernsehbeiträgen im Kulturbereich und sonstwo. (BR, RTL, TM3) Diverse Konzepte für Serien. Etcetcetc Abschlussfilm Filmhochschule: 1997. "Roter Tango", 15 Minuten, Prädikat "wertvoll". Festivals europaweit
Ideeller Plan: Regelmäßige Auftragsregien und zwischendurch Filme, bei denen ich auch das Buch schreibe. Mit gewissen Abstrichen und sonstigen Hindernissen klappt das auch einigermaßen. Realität: 1998. Regie für "Fall für Zwei", ZDF 1999/2000. Buch und Regie bei dem Film "Mein absolutes Lieblingslied", ZDF Entwicklung weiterer Stoffe mit mehreren Firmen Umorientierung: Ein paar Publikationen in Zeitungen und Radio Lektorate für Filmfirmen und Scriptdoctorings Kino: 2002. Drehbuchförderung für "Die große Liebe" Der Produzent hat inzwischen seinen Job gewechselt. Ich probiere es weiter. Reisen: Nach China, Afrika, Indien, Mexiko, Kuba Buchprojekt: 2002. Meine Freundin Katja will, dass ich einen Film über ihren Krebsendkampf drehe. Das kann ich nicht. Aber so kommt es zu der Radiosendung "Annehmen und Loslassen". Und zu dem Buch "Schlussakkord". Erscheint Februar 2006 bei Zsolnay-Deuticke Daily Soap: 2003/2004. Regie bei "Marienhof" CD: 2004. Konzeption und Redaktion bei der CD-Box "Klavier Kaiser". Wird von der SZ vertrieben Dokumentarfilm "Musik im Fahrtwind", 2005/2006. Für den BR drehte ich diesen Film über den Senior Critic der Süddeutschen Zeitung, Joachim Kaiser. Außer Musik,- Literatur,- und Theaterkritiker ist er auch mein Vater. Die Endbearbeitung dauerte bis April 2006. Die Premiere war am 16. Juli im Rahmen des Filmfests München, die Fernseherstaustrahlung am 5. November im BR. Nach einer kurzen Regenerierungsphase, die ein Buch über Sterbebegleitung und einen Film über den eigenen Vater nur zu dringend einfordern, kam die Kreativitätsmaschinerie wieder in Gang. Neue Filmprojekte, diverse Lesungen mit "Schlussakkord", ein Gastspiel als Sprecherin für das Hörspiel von Katharina Teichgräber: "Brecht reichte mir flüchtig die Hand - Peter Weiss und die Kampfsignale der Intelligenz" im BR2. Die Ullstein Verlagsgruppe kam auf mich zu, den Film "Musik im Fahrtwind" über meinen Vater als Anreiz für ein ähnliches Buch zu nehmen. Nach reichlicher, etwas skeptischer Überlegung haben wir zugesagt und im April 2007 mit den nötigen Gesprächen angefangen. Jetzt, im September 2008, lässt sich zusammenfassen: "Ich bin der letzte Mohikaner" wird gerade gedruckt, im Oktober sind die Vorstellungstermine. Wir sind erleichtert - und sehr aufgeregt. Das Buch "Schlussakkord" erschien im Juni 2008 bei btb als Taschenbuch. Noch immer erhalte ich bewegende Leserbriefe, noch immer werde ich zu Lesungen eingeladen. Die Filmprojekte haben sich zum Teil durch Finanzierungshickhack in Luft aufgelöst, einige jedoch können weiter lanciert werden. Und eines steht einigermaßen sockelfest in den Startlöchern. So gibt es jetzt für den Dokumentarfilm "Quo vadis - Tageszeitung?" ein paar Vordrehs, der Hauptdreh ist für das Frühjahr 2009 anberaumt. Als nächstes Buchprojekt habe ich mich für "Reisen" entschieden. Ein Erzählband über und mit ungedrehten Film-Geschichten. |
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